Wir sind die Nachwuchs-Redakteure der Freien Presse

tristan

Tristan Herold – An Bord seit Januar 2020

Mein Weg zur Freien Presse führt mich von Trünzig (nie gehört?- auch egal) nach Zwickau. 35 Minuten Autofahrt plus acht Minuten vom Parkplatz zur Redaktion. Historisch gesehen war das Abi im Juli 2019 fertig, mein Praktikum im September und der Start als Volo im Januar 2020.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, würde ich zwischen einigen Praktika rummäandern. Wahrscheinlich im Bereich Social Mediabei einer großen Tageszeitung.

Mein erster veröffentlichter Artikel war ein Interview mit zwei Mitgliedern von „Fridays for Future Zwickau“. Da ging es um Klimaziele und anstehende Demos. Ich hatte ungefähr 20 Fragen und wir saßen bei 25 Grad Celsius im September über eine Stunde im Schwanenteichpark.

Wenn ich Chefredakteur wäre, würden ganz große Überschriften mit ganz großen Buchstaben auf der ersten Seite stehen. Ausrufezeichen kommen da auch immer gut an beim Leser an. Außerdem wären meine Anzüge teurer und die Uhr dicker.

Wen ich am liebsten interviewen möchte: Den Autor Benjamin von Stuckrad-Barre, weil er extrem messerscharf schreiben kann. Der beste Ort dafür wäre ein Café, in das B-Promis hineinspazieren und er zu jedem eine Anekdote aus dem Ärmel zieht. Christian Kracht ist sicher auch ein interessanter Gesprächspartner, wenn er erzählt, wie furchtbar Berlin doch ist und welche die besten Schuhe der Welt sind.

tristan.herold@freiepresse.de

Benjamin Schmidt
Foto: Sophie Schober

Benjamin Schmidt – An Bord seit Mai 2019

Mein Weg zur Freien Presse führt mich vom Allgäu über die Autobahn nach Chemnitz. Aber seit ich in der ehemaligen Karl-Marx-Stadt wohne, fahre ich weniger.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, wäre das wohl schade für beide Seiten, oder?

Mein erster veröffentlichter Artikel war ein Bericht über meinen Zivildienst in Peru. Ich hab mich damals wie ein richtiger Abenteurer gefühlt ;-)

Wenn ich Chefredakteur wäre, würde ich die Vierstunden-Woche einführen, es gäbe jeden Tag Stracciatella-Eis für alle und in einem Monat wäre die Zeitung am Rande der Pleite.

Wen ich am liebsten mal interviewen möchte: den Journalisten Helge Timmerberg. Aber bitte irgendwo in der marokkanischen Wüste, während wir auf Kamelen reitend eine verwunschene Stadt suchen.

benjamin.schmidt@freiepresse.de

Sophie Schober
Foto: Benjamin Schmidt

Sophie Schober – An Bord seit Oktober 2018

Mein Weg zur Freien Presse ist ein bisschen wie nach Hause zu kommen. Nicht nur weil ich die Zeitung seit meiner Kindheit kenne, auch weil ich nach meinem Studium in Bamberg wieder daheim in Sachsen bin.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre,  dann würde ich jetzt meinen Master in irgendeinem sozialwissenschaftlichen Fach machen. Ich würde zwar erstmal glücklich über zwei weitere Studienjahre sein, aber am Ende doch wieder nicht wissen, welcher Wochentag gerade ist. So ein geregelter Alltag hat doch ein paar Vorteile…

Mein erster veröffentlichter Artikel war eine Umfrage zu Bommelmützen in der Innenstadt von Chemnitz. Kuscheliges Thema aber eisige Temperaturen.

Wenn ich Chefredakteur wäre, … das ist mir noch zu viel Verantwortung. Fragt mich in ein paar Jahren noch einmal.

Wen ich am liebsten mal interviewen möchte: Die  Ärzte. Einfach weil sie immer noch die beste Band der Welt ist.

sophie.schober@freiepresse.de

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