Wir sind die Nachwuchs-Redakteure der Freien Presse

Voloblog

Sophie Schober – An Bord seit Oktober 2018

Mein Weg zur Freien Presse ist ein bisschen wie nach Hause zu kommen. Nicht nur weil ich die Zeitung seit meiner Kindheit kenne, auch weil ich nach meinem Studium in Bamberg wieder daheim in Sachsen bin.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre,  dann würde ich jetzt meinen Master in irgendeinem sozialwissenschaftlichen Fach machen. Ich würde zwar erstmal glücklich über zwei weitere Studienjahre sein, aber am Ende doch wieder nicht wissen, welcher Wochentag gerade ist. So ein geregelter Alltag hat doch ein paar Vorteile…

Mein erster veröffentlichter Artikel war eine Umfrage zu Bommelmützen in der Innenstadt von Chemnitz. Kuscheliges Thema aber eisige Temperaturen.

Wenn ich Chefredakteur wäre, … das ist mir noch zu viel Verantwortung. Fragt mich in ein paar Jahren noch einmal.

Wen ich am liebsten mal interviewen möchte: Die  Ärzte. Einfach weil sie immer noch die beste Band der Welt ist.

sophie.schober@freiepresse.de

Lukas Fischer – An Bord seit April 2018

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Foto: Jonathan Rebmann

Mein Weg zur Freien Presse war schon immer recht kurz, schließlich ist der Briefkasten ja nicht weit weg. Im beruflichen Sinne war für mich früh klar, dass ich eines Tages schreiben möchte – da bot sich das Volontariat hier perfekt an.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, dann hätte ich unter irgendeiner Brücke sicherlich noch ein lauschiges Plätzchen gefunden. Oder ich hätte nach einer anderen Arbeitsstelle gesucht. Wahrscheinlich eher Letzteres.

Mein erster veröffentlichter Artikel kommt aus der Kläranlage. Es war mein erster Tag in einer Redaktion und die Chemnitzer Abwasserreinigungsanlage informierte gerade an jenem Tag aufgrund eines anstehenden Jubiläums über ihre Arbeitsweise. Immerhin: Es hat nicht gestunken.

Wenn ich Chefredakteur wäre, dann hätte ich nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Stress. Erstmal sollte ich aber richtig das Handwerk lernen – danach können wir gern nochmal darüber reden.

Wen ich am liebsten mal interviewen möchte: Michael Schumacher. Schon von Kindheit an bin ich großer Formel-1-Fan und Schumi war stets mein Idol. Außerdem würde ich mit dem Interview über Nacht berühmt werden, schließlich hat man seit seinem Skiunfall leider nichts mehr von ihm gehört.

Joseph Wenzel – An Bord seit Oktober 2017

Joseph Wenzel

Mein Weg zur Freien Presse verdanke ich einer sehr guten Freundin. Davor kamen: Abitur in Olbernhau, Studium in Dresden, Arbeit für eine NGO.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, wäre ich wahrscheinlich auf den Mund gefallen. Denn: auch Journalismus ist ein Handwerk, das man erst lernen muss.

Mein erster veröffentlichter Artikel ist während meines Austauschjahres im Pub „The Mezz“ in mitten des  legendären Dubliner Szeneviertel Temple Bar entstanden. Er erschien – ein wenig zensiert – in der Schülerzeitung des Gymnasiums Olbernhau.

Wenn ich Chefredakteur wäre hätte die Zeitung in jeder Ausgabe ein Leserforum. Die Hauptaufgabe von Printjournalisten ist nicht schreiben, sondern: zuhören, beobachten und recherchieren. Dies gilt besonders für das Befinden und die Belange der eigenen Leserschaft.

Wen ich am liebsten mal interviewen möchte: den Schriftsteller Jack Kerouac, den Musiker Victor Jara, den Anwalt Fritz Bauer und die Journalistin Clare Hollingworth – leider sind sie alle bereits tot.

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