Der Volo-Blog der Freien Presse

Jetzt erzählen die Nachwuchsredakteure


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Klartext, bitte!

Von Michael Kunze

Journalisten sollen präzise und verständlich schreiben. Oft gelingt ihnen das nicht (mehr). Weil die Zeit fehlt, eigene Texte zu überarbeiten, oder die Fertigkeiten. Aber auch, weil sie mit der Sprache von Dritten umgehen müssen, die sie gern um Unklaren lassen.

„Ständig“ stehen sie „unter dem Einfluss der Sprache anderer“, schreibt der Medienanalytiker Jürg Häusermann. Denn mit Texten, mit Worten Dritter umzugehen – von Politikern wie Unternehmern, Wissenschaftlern, Hausmännern und Tiefseetaucherinnen, Modeschöpfern oder Terroristen, von Jungen und Alten, Muttersprachlern und Zuwanderern –, das ist die Aufgabe von Journalisten. Wer da was sagt oder schreibt, vor welchem Hintergrund, in welcher Absicht – das zu ergründen, darauf kommt es an.
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Stilblüten des Lokaljournalismus: Wenn Schlagzeilen missglücken

VON DER REDAKTION

Fehler gibt es in Zeitungen und Online-Medien immer wieder. Manche sind peinlich, einige skuril. Toll allerdings, wenn sie lustig sind.

Fehler sind menschlich. Sie passieren, einfach so. Auch im Journalismus. Nur: Was der Reporter falsch macht, steht am nächsten Tag in der Zeitung. Oft feilt man stundenlang im stillen Kämmerlein an Formulierungen, stellt Wörter um, bastelt Texte. Doch statt geflügelter Sätze findet der Leser am nächsten Tag missglückte Vergleiche, Rechtschreibfehler oder einfach nur Kurioses.

Um die lieben, hart arbeitenden Kollegen nicht in die BredouilleIn zu bringen, haben wir in der „Freien Presse“  nur nach lustigen „Ausrutscher“ Ausschau gehalten. Hier eine kleine Auswahl.

handball_torwartMan weiß auf jeden Fall, wer NICHT gewonnen hat!

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Und wenn der Leser mal nervt?

Von Tanja Goldbecher

Reinhard Oldeweme nimmt den Ärger der Leser auf - und lässt ihn auf der Arbeit zurück. Foto: Tanja Goldbecher

Es ist Reinhard Oldewemes Job, den ganzen Tag Ärger aufzunehmen. Er musste erst lernen, ihn bei der Arbeit zurückzulassen. Foto: Tanja Goldbecher

Reinhard Oldeweme ist seit vier Jahren ein Anwalt der Leser  – oder wie er bei der Freien Presse genannt wird: der Leserobmann. Er muss sein Ohr hinhalten, wenn sich aufgebrachte Leser am Telefon über die Zeitung empören. Wir haben ihn gefragt, wie er damit umgeht und was er macht, wenn ihm die Leser mal so richtig auf die Ketten gehen. Weiterlesen