Der Volo-Blog der Freien Presse

Jetzt erzählen die Nachwuchsredakteure


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Und den Oskar bekommt…

Zum elften Mal wurden am vergangenen Wochenende Sachsens beste Schülerzeitungen mit dem Jugendjournalistenpreis ausgezeichnet. Julia Keller saß für die „Freie Presse“ in der Jury – und hat herausgefunden, dass die Arbeit in der Nachwuchsredaktion den Weg zum Traumberuf ebnen kann.

VON JULIA KELLER

Vor einem Jahr hat Tom Solbrig noch selbst im Publikum gesessen und sich voller Spannung gefragt, ob seine Schülerzeitung zu den besten des Freistaats zählt, ob die Redaktion eine der Trophäen namens Oskar mit nach Hause nehmen darf.  Bei der diesjährigen Preisverleihung des Sächsischen Jugendjournalistenpreises steht Tom Solbrig in Leipzig auf der Bühne, gemeinsam mit Jörg Flachowsky, der als Redaktionsleiter bei dem Verlag für Kinder- und Jugendkommunikation „Jungvornweg“ arbeitet. Gemeinsam müssen sie sich von Moderatorin Lydia Herms mit Fragen löchern lassen – stellvertretend für alle insgesamt 15 Jurymitglieder, die in diesem Jahr entschieden haben, welche der 82 eingereichten sächsischen Schülerzeitungen preiswürdig sind.

Oskar, der Award des Sächsischen Jugendjournalistenpreises

Die Oskars warten gespannt auf ihre Preisträger. Foto: Julia Keller

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Vom Volo in den Traumjob

Von Tanja Goldbecher

Sebastian Siebertz hat es in die Sportredaktion der Freien Presse geschafft. Foto: T. Goldbecher

Sebastian Siebertz hat es in die Sportredaktion der Freien Presse geschafft. Foto: T. Goldbecher

Sportlicher Karrieresprung: Sebastian Siebertz wird nach seinem Volontariat als überregionaler Sportredakteur bei der Freien Presse eingestellt. Termine, Zeitdruck, Planung – diese neue Aufgabe bringt schon mal eine schlaflose Nacht mit sich. Aber einen besseren und spannenderen Job könnte er sich nicht vorstellen. Im Interview erzählt Sebastian, welche Sportereignisse er besonders ins Auge fassen wird und wie gute Sportberichterstattung funktioniert. Ein paar Tipps für alle, die Sportjournalisten werden wollen, hat er ebenfalls in petto. Weiterlesen


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Ein Lob auf das Lokale

Von Christian Meyer „Landfrauen Kochen mit Kindern und Kartoffeln“, „Löschgruppe fördert Kinder mit Glühwein“, „Polizist schießt mit Messer bewaffneten Mann nieder“ – solche misslungenen und mitunter unfreiwillig komischen Schlagzeilen finden sich zuhauf auf der Facebookseite „Perlen des Lokaljournalismus“. Die Seite ist ein Renner im sozialen Netzwerk und hat aktuell über 151.000 Gefällt-mir-Klicks. Neben seltsamen Headlines gibt es auch jede Menge andere Scharmützel. So ist in einer Meldung von Reisebussen an der „deutsch-italienischen Grenze“ zu lesen, in einer anderen hat ein von der Polizei gestoppter Fahrer tatsächlich „1,9 Promille Blut im Alkohol“. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

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Redaktion ist nicht gleich Redaktion

Von Eva Marie Stegmann

Das Schöne am Volontariat bei der Freien Presse ist, dass wir die volle Bandbreite des journalistischen Arbeitens erleben. Das hat viele Variationen. So unterscheiden sich zum Beispiel die Kulturredaktion und eine kleine Lokalredaktion nicht nur in der Art des Schreibens. Ein kleiner Vergleich. Weiterlesen


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Aufgepasst! Die „Freie Presse“ sucht wieder Volontäre

Von der Redaktion

AufrufDu suchst den Einstieg in den Journalisten-Beruf? Bist wissbegierig, willst mit deinen Ideen die „Freie Presse“ mitgestalten und hast Lust – trotz mancher Unkenrufe -, guten Lokaljournalismus zu machen? Dann ist das jetzt deine Chance! Bewirb dich für ein Volontariat bei der „Freien Presse“, Sachsens größter Abonnentenzeitung.

Außerdem freuen wir, die anderen Volos, uns natürlich immer über Nachwuchs. Das Beste für dich: Beim Volo-Blog haben die Neuen einen Sonderstatus. Das heißt, du darfst die spannendsten Beiträge schreiben, als schönstes Fotomodel herhalten oder das kreative Potenzial der ehemaligen Karl-Marx-Stadt erforschen. Und nach der Arbeit über die Arbeit und das Leben diskutieren: Das machen wir regelmäßig, dann aber ganz locker und in kleiner Runde, versteht sich.

Alle Fakten zur Bewerbung im Überblick: Weiterlesen


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Das Volo-Karussell dreht sich

Die Erde dreht sich und mit ihr das Volo-Karussell der Freien Presse. Seit Januar in unserem Nachwuchskader: Christian Meyer.

volobild

Mein Weg zur Freien Presse … fing klein und unscheinbar an. Die erste Berührung mit Journalismus bekam ich über mein Engagement für Sportvereine. Da brauchte man immer jemanden, der „mal was für die Webseite schreibt“. Es wurde dann ziemlich schnell mehr als nur die Webseite. Später war ich als Mitarbeiter für verschiedene Stadtmagazine am Start. Parallel dazu Höhenluft-Training im Elfenbeinturm Universität. Nun ist das Trainingslager vorbei und die Volo-Saison beginnt.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, …  Weiterlesen


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Klartext, bitte!

Von Michael Kunze

Journalisten sollen präzise und verständlich schreiben. Oft gelingt ihnen das nicht (mehr). Weil die Zeit fehlt, eigene Texte zu überarbeiten, oder die Fertigkeiten. Aber auch, weil sie mit der Sprache von Dritten umgehen müssen, die sie gern um Unklaren lassen.

„Ständig“ stehen sie „unter dem Einfluss der Sprache anderer“, schreibt der Medienanalytiker Jürg Häusermann. Denn mit Texten, mit Worten Dritter umzugehen – von Politikern wie Unternehmern, Wissenschaftlern, Hausmännern und Tiefseetaucherinnen, Modeschöpfern oder Terroristen, von Jungen und Alten, Muttersprachlern und Zuwanderern –, das ist die Aufgabe von Journalisten. Wer da was sagt oder schreibt, vor welchem Hintergrund, in welcher Absicht – das zu ergründen, darauf kommt es an.
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Der rasende Reporter-Nachwuchs

Von der Redaktion

Wir Volos der „Freien Presse“ sind Kinder der 90er Jahre. Die Hörspielkassetten von Benjamin Blümchen waren nicht nur super, um lange Autofahrten mit der Familie erträglicher zu gestalten – sie taugten auch zur frühkindlichen Berufsorientierung. Insbesondere eine Figur ist in hohem Maße verantwortlich für unseren Werdegang: Karla Kolumna – die rasende Reporterin. Betrachtet man unsere Bußgeld-Bilanz hat uns die Geschwindigkeit von Karlas knatternder Vespa wohl besonders beeindruckt. Eine kollektive Beichte. Weiterlesen


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Junge Journalisten in Frankreich lassen sich nicht einschüchtern

Von Tanja Goldbecher

"Je suis Charlie" zeigt die Solidarität mit den getöteten Journalisten von "Cherlie Hebdo". Foto: Hugo Flotat-Talon

„Je suis Charlie“ zeigt die Solidarität mit den getöteten Journalisten des Satiremagazins „Cherlie Hebdo“. Foto: Hugo Flotat-Talon

Französischer Journalist Hugo Flotat-Talon, Foto: H.F-T.

Französischer Journalist Hugo Flotat-Talon, Foto: H. F-T.

Hugo Flotat-Talon studiert Journalismus in Tours in Frankreich. Er arbeitet für verschiedene Radiosender wie France Bleu in Belfort oder RCF, ein lokaler Radiosender in Tours. Von September 2013 bis Juli 2014 hat er in Chemnitz gelebt und als Sprachassistent Französisch unterrichtet. Der 21-Jährige berichtet, wie Journalistenschüler in Frankreich auf den Terroranschlag in Paris reagieren.

 

 

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Top10

VON DER REDAKTION

Gebote, Ziffern, Finger, die Basis unseres Dezimalsystems oder, um Prof. Dr. Wiki Pedia zu zitieren: „Die natürliche Zahl zwischen Neun und Elf.“ – Zehn. Das ist nun auch die Anzahl derer, die sich Volontäre der „Freien Presse“ nennen dürfen.

Und hier ist der Nachwuchs-Journalist, der aus den „Neun Gefährten“ die „Top 10“ gemacht hat: Michael Kunze

 

Michael Kunze - an Bord seit Oktober 2014

Michael Kunze – an Bord von Oktober 2014 bis September 2016

Mein Weg zur Freien Presse … war ein verschlungener. Zum Journalismus kam ich erst relativ spät. Ich hatte während meiner Promotion einen Korrespondenten der F.A.Z. kennengelernt, der mich zu einem Praktikum einlud. Auf den Geschmack gekommen, suchte ich nach weiteren Gelegenheiten – und fand sie beim Rheinischen Merkur, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und bei MDR Figaro. Das Radio-Einmaleins lernte ich beim Chemnitzer Uni-Sender, bis ich im Herbst 2011 für eine Vertretung bei der Freien Presse anheuerte. Und – mit einer Pause – blieb, zunächst als Freelancer, nun als Volontär.

Wenn ich nicht bei der Freien Presse gelandet wäre, …  Weiterlesen