Der Volo-Blog der Freien Presse

Jetzt erzählen die Nachwuchsredakteure


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+++EIL+++FREIE PRESSE VERLÄNGERT BEWERBUNGSFRIST FÜR VOLONTARIATE+++EIL+++

Achtung, Achtung: Die Freie Presse verlängert ihre Bewerbungsfrist für Volontäre bis zum 1. September 2017!

Einen kleinen Eindruck von unserer Arbeit uns bekommt Ihr in dem Video unten. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr Euch bewerben könnt…


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Volos als Video-Macher

Nur Print war gestern! Heutzutage lernen angehende Journalisten bei der „Freien Presse“ crossmedial. Dazu kann auch gehören, aus einer Idee ein Video zu machen. Wie das funktioniert, haben wir an der Leipzig School of Media gelernt. Ein kleiner erster Schritt auf dem langen Weg zur wahren Meisterschaft! Um der näher zu kommen, haben Anne, Roberto und Lea einen neuen Kurzfilm gedreht. Thema: das Volo bei der „Freien Presse“. Neidisch? Dann bewerbt euch einfach selbst auf ein Volontariat! Die Ausschreibung läuft.


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Die „Freie Presse“ sucht wieder Volontäre!

VON DER REDAKTION

Du willst deinen Namen in der Zeitung sehen? Eigene Themen ins Blatt bringen, Interviews führen und Hintergründe recherchieren? Bei uns hast du die Chance dazu: Als Volontär bei der „Freien Presse“ bekommst du eine fundierte Ausbildung mit allem, was dazu gehört. Zwei Jahre lang lernst du das klassische Jounalistenhandwerk. Pflichtredaktionen sind Recherche (Sachsen, Politik und Wirtschaft), Newsdesk, Online und verschiedene Lokalredaktionen. Auch in den Ressorts Sport, Kultur und Ratgeber werden können Volontäre zum Einsatz kommen. Zur Ausbildung gehören außerdem interne Schulungen und der Volontärskurs Crossmedia an der Leipzig School of Media. Für das Volontariat bei Ostdeutschlands größter Abonnentenzeitung gibt es gutes Geld.

Hier die Fakten zur Bewerbung:

An: Freie Presse
Chefredaktion
Brückenstraße 15
09111 Chemnitz
bis spätestens 7. April 2017
mit Lebenslauf, Hochschul- und Abiturzeugnis sowie fünf bis sechs Arbeitsproben

Das Volo:

  • dauert zwei Jahre
  • alle drei Monate wird die Redaktion gewechselt
  • Pflichtstationen sind: Recherche (Schwerpunkte: Sachsen, Politik und Wirtschaft), Newsdesk mit Onlineredaktion und Lokalredaktionen
  • neben internen Schulungen finden Weiterbildungen bei externen Partnern statt
  • Wohnort ist am besten in Chemnitz
  • Es gibt ein anständiges Gehalt

Ihr solltet:

  • ein abgeschlossenes Studium haben (Ausbildungen im naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen oder juristischen Bereich sind besonders willkommen, aber nicht Bedingung)
  • schon erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben
  • auf Menschen zugehen können
  • euch für verschiedene Themen interessieren
  • Sachsen kennenlernen wollen
  • unbedingt einen Pkw-Führerschein haben, idealerweise auch ein eigenes Auto

Wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt einfach an volo@freiepresse.de.


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Reporter, Redakteur, Volontär – Licht im Begriffs-Dickicht

VON ANNE SCHWESINGER

Ich bin Volontärin. So weit, so gut. Aber woher kommt der Begriff, der so verdächtig nach Freiwilligendienst klingt (siehe volunteer im Englischen)? Und wie ist er in deutsche Redaktionen gewandert? Apropos Redaktion: Hier sitzen Redakteure, Reporter und Journalisten an ihren Schreibtischen und hauen in die Tasten. Aber was genau bedeuten diese Bezeichnungen? Die Suche nach den feinen Unterschieden führt über den Duden bis zur Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU).

Volontär

Volontärin am Schreibtisch

Manchmal recherchiere ich vom Schreibtisch aus, oft sind wir Volontäre aber auch draußen am Ort des Geschehens. Foto: Ricarda Terjung

Der Ausdruck Volontär hat laut Duden seinen Ursprung im Französischen: Das Wort volontaire bedeutet freiwillig. Jahrhundertelang war Französisch die Weltsprache der Eliten. Als im 18. Jahrhundert das Zeitungswesen erstarkte, wurden vermutlich die freiwilligen Journalistenschüler als Volontäre bezeichnet. Dieser Begriff setzte sich offenbar durch, erklärt Cornelia Hass von der DJU, die zur Gewerkschaft Verdi gehören. Heute wird man zwar auch noch freiwillig zum Azubi im redaktionellen Bereich – aber nun wird die Arbeit vergütet. Seit 1990 gibt es einen Tarifvertrag, in dem auch Dauer und Inhalte der Ausbildung empfohlen werden. Während der zumeist zweijährigen Lehrzeit arbeitet ein Volontär nicht nur in verschiedenen Redaktionen der Zeitung, sondern besucht auch Seminare.

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Im „Future Lab“ des Journalismus

VON MICHAEL KUNZE

Wohin die Reise der Zunft geht, lässt sich gut in einer Nutzwert(Ex-„Ratgeber“)-Redaktion beobachten. Viele waren schon vorher da – während meines Gastspiels tauchten aber weitere, recht grundsätzliche Fragen auf.

DRESDEN. Der Journalismus der Zukunft wird entweder für Leser, Hörer, Zuschauer von Nutzen sein – und zwar irgendwie auf Euro und Cent bezifferbar. Oder er wird nicht mehr sein. So hat das meine Chefin kürzlich nicht gesagt. Sie hat überhaupt nicht gesagt, welche Zukunft sie für den Journalismus sieht, in welcher Form, mit welchem Gestus. Danach hatte ich sie allerdings auch nicht gefragt.

Deutlich, sehr deutlich gemacht hat sie mir aber zu Beginn meiner letzten Ausbildungsstation im Volontariat, wo sie keine Perspektiven erkennt – zumindest für ihr Metier, das Printmedien-Lesern einst als „Ratgeber“ in der Kopfzeile der jeweiligen Zeitungsseite angekündigt wurde. Gaaanz laaange her ist das. Da gab es Tipps für den Garten, Kochrezepte, Kolumnen von Weinliebhabern, Hundefreundinnen, Weiterlesen


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Crossmedia-Voloschulung in Leipzig: Check!

VON RICARDA TERJUNG

Zeit für ein bisschen Eigenlob: Die nächste Runde der Freie-Presse-Volos hat den „Volontärskurs Crossmedia“ an der Leipzig School of Media abgeschlossen. Fünfmal sind wir dafür nach Leipzig gereist und haben zusammen mit Volontären anderer Medien jeweils viertägige Schulungen zu unterschiedlichen Themenkomplexen besucht. Worum ging’s dabei? Und: Wie war’s?

Wie sich das für ambitionierte junge Leute gehört, betrieben wir anfangs erst einmal ein bisschen Grundlagenforschung: Welche Spezialfunktionen hat Google? Wie ermittelt man den Betreiber einer Domain? Und wo geht’s zum Friedhof des Internets, in dem alte Seiten auftauchen, die eigentlich nicht mehr abrufbar sind? Albrecht Ude vom Netzwerk Recherche hat uns in kürzester Zeit erstaunlich viele Tricks der Onlinerecherche gezeigt.

Weil ein Journalist sich in den unterschiedlichen Darstellungsformen auskennen muss, beschäftigten wir uns in Modul zwei der Schulung mit Meldung, Bericht, Interview, Feature, Kommentar und Reportage. Natürlich mussten wir dabei Weiterlesen


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Neunerlei

VON DER REDAKTION

Geht die „Freie-Presse“-Vologruppe zum Fototermin. Und stellt fest, dass auch bei Gruppenbildern von Volontären gilt: (Nicht nur) Einer guckt immer doof.

Volo-Gruppenbild

Neun fleißige „Freie-Presse“-Volontäre. Von links: Ricarda Terjung, Sarah Hofmann, Julia Keller, Christoph Pengel, Michael Kunze, Anne Schwesinger, Chistian Meyer, Patrick Herrl, Roberto Jurkschat. Foto: Jan Sigel

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Journalist und (Geistes-) Wissenschaftler – einander fremd?

VON MICHAEL KUNZE

Mit dem Internet geht eine große Beschleunigung einher – des Denkens, der Informationsbeschaffung und -übertragung, dazu immer schnellere Verkehrsmittel. Journalismus und (Geistes-) Wissenschaft sind da nicht außen vor. Während Online- und Printkollegen längst konkurrieren, ist auch die Forscherzunft nicht außen vor. Die kursorische Nabelschau eines Journalisten, der Geisteswissenschaftler ist.

Themen

Die Auswahl ist für Journalisten wie Geisteswissenschaftler gleichermaßen groß. Sie wird in erster Linie (sollte jedenfalls) begrenzt durch die eigene Fähigkeit, sich in unbekannte Zusammenhänge einzuarbeiten oder durch den Themenkreis eines Mediums, in dem das Ergebnis veröffentlicht werden soll.

Beispiele: In einer Lifestyle-Zeitschrift wird es schwierig, neue Erkenntnisse zum Maisanbau unterzubringen. Ein Aufsatz zum baltischen Luthertum Adolf von Harnacks dürfte es in einer Publikation schwerhaben, die sich Weiterlesen


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Druckfrisch: Wir sind die neuen …

Die neuen Volos im Druckzentrum

Startschuss für einen neuen Volojahrgang: Am ersten Tag ging’s für Anne Schwesinger, Patrick Herrl, Ricarda Terjung, Sarah Hofmann und Christian Meyer (v.l.) ins Druckzentrum. Foto: Privat

VON ANNE SCHWESINGER

… Volontäre. Wir? Vier neue Volos und ein nicht mehr ganz neuer wurden am 1. Oktober bei der Freien Presse begrüßt: Patrick Herrl, Ricarda Terjung, Sarah Hofmann, Anne Schwesinger und Christian Meyer. Auf dem Programm stand auch ein Besuch im Druckzentrum des Verlages.

Wir hatten Glück: Die Maschinen liefen und es wurden bereits die ersten Teile der Freie Presse-Ausgabe des kommenden Tages gedruckt. Denn die Ausgabe am Tag vor dem Tag der deutschen Einheit enthält besonders viele Beilagen, so dass schon frühzeitig mit dem Druck begonnen wurde. Der technische Leiter, Erik Hofmann, und Mitarbeiter Jörg Berthold führten uns durch die Hallen bis zur Ausgabe der Zeitungsbündel an die Transporter.

Früher flogen in der Maschinenhalle so viele Farbteilchen durch die Luft, dass man am Ende eines Arbeitstages nach dem Naseputzen sagen konnte, ob mehr Bilder in Blau oder in Rot gedruckt worden waren. Das ist heute nicht mehr so. Jetzt läuft vieles automatisiert, so dass zum Beispiel die übermannshohen Papierrollen nur noch in Reih und Glied in Position gerollt werden, um dann von einer Maschine angepackt und an die richtige Stelle befördert und von dort aus weiterverarbeitet werden.

Diese riesigen Papierrollen werden in den kommenden Wochen auch mit unseren Artikeln bedruckt werden. Wir sind gespannt auf die Aufgaben in unseren ersten Einsatzorten.


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Und den Oskar bekommt…

Zum elften Mal wurden am vergangenen Wochenende Sachsens beste Schülerzeitungen mit dem Jugendjournalistenpreis ausgezeichnet. Julia Keller saß für die „Freie Presse“ in der Jury – und hat herausgefunden, dass die Arbeit in der Nachwuchsredaktion den Weg zum Traumberuf ebnen kann.

VON JULIA KELLER

Vor einem Jahr hat Tom Solbrig noch selbst im Publikum gesessen und sich voller Spannung gefragt, ob seine Schülerzeitung zu den besten des Freistaats zählt, ob die Redaktion eine der Trophäen namens Oskar mit nach Hause nehmen darf.  Bei der diesjährigen Preisverleihung des Sächsischen Jugendjournalistenpreises steht Tom Solbrig in Leipzig auf der Bühne, gemeinsam mit Jörg Flachowsky, der als Redaktionsleiter bei dem Verlag für Kinder- und Jugendkommunikation „Jungvornweg“ arbeitet. Gemeinsam müssen sie sich von Moderatorin Lydia Herms mit Fragen löchern lassen – stellvertretend für alle insgesamt 15 Jurymitglieder, die in diesem Jahr entschieden haben, welche der 82 eingereichten sächsischen Schülerzeitungen preiswürdig sind.

Oskar, der Award des Sächsischen Jugendjournalistenpreises

Die Oskars warten gespannt auf ihre Preisträger. Foto: Julia Keller

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